Neue Einsatzgeräte für den Katastrophenschutz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Oberhauser, am 25. April 2010   

Zehn Stromerzeuger im Gesamtwert von rund 642.000 Euro und ein Speziallöschfahrzeug für die Tunnelbrandbekämpfung im Wert von rund 174.000 Euro konnte LHStv Anton Steixner gemeinsam mit Landesfeuerwehrkommandant Klaus Erler und Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber in der Landesfeuerwehrschule in Telfs als Ausrüstung für den Katastrophenschutz an Tirols Feuerwehren übergeben.

feuerwehrubergabe_spezialloschfahrzeug feuerwehrubergabe_stromerzeuger Stromerzeuger, der auch in Lienz stationiert ist - gesamtes Equipment Stromerzeuger, der auch in Lienz stationiert ist - gesamtes Equipment

„Für eine schnelle Hilfe und effiziente Gefahrenbekämpfung brauchen die Einsatzkräfte gute Ausrüstung“, betont LHStv Anton Steixner. Die zehn Stromerzeuger wurden aus Mitteln des Katastrophenfonds finanziert und sind zur Eigenversorgung der Feuerwehr bei Katastropheneinsätzen gedacht. Sie sollen den Betrieb von Hydraulikaggregaten, elektrischen Pumpen, lokalen Einsatzzentren und öffentlichen Gebäuden sicherstellen.

Notstromaggregate für Tirols Bezirke

Ein Stromerzeuger hat eine Leistung von 80 KVA, das entspricht dem Strombedarf von etwa 20 Einfamilienhäusern. Dazu gehört noch umfangreiches Zubehör, bestehend aus Kabeltrommeln, Scheinwerfern mit Stativen und einem Leuchtballon.

Je ein Stromerzeuger wird an der Landesfeuerwehrschule Telfs, bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck und den Freiwilligen Feuerwehren Schönberg, Landeck, Lechaschau, Imst, Jenbach, Ellmau, Fieberbrunn und Lienz stationiert.

„Löschroboter“ für Einsatz aus sicherer Entfernung

Das Löschunterstützungsgerät für die Tunnelbrandbekämpfung wird ferngesteuert, ist auf einem Raupenfahrgestell montiert und wird zum Kühlen und Löschen von Bränden in Tunnelanlagen sowie großen Hallen und Tiefgaragen eingesetzt.

„Zudem eignet sich der Roboter durch seine Wasserwurfweite von rund 80 Metern auch besonders zum Kühlen und Löschen von Bränden aus sicherer Entfernung, wie es zum Beispiel ein Einsatz mit Gefahrstoffbehältern nötig macht“, erklärt Sicherheitsreferent Steixner. Das Gerät wird bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck stationiert.

Publiziert am: 21.04.2010 09:55

Quelle www.landeszeitung.at